Gusi's neuer job
gusi | 31 Mai, 2009 20:27
Dr. Alfred Gusenbauer ist am richtigen Platz angelangt. Nach eigenen Worten ist seine Tätigkeit als Lehrender an einer amerikanischen Uni ein Job der ihm Freude macht. Wenn schon nicht Präsident, dann zumindest Professor! Das ist eines ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers auch würdig!
Der trostlose EU-Wahlkampf in Österreich bleibt Gusi erspart, wahrscheinlich lacht er sich heimlich ins Fäustchen. Ganz entkommt er Österreich allerdings nicht!
ÖVP-EU-Kandidat Othmar Karas hat den einstigen
SPÖ-Bundeskanzler nämlich auf seiner Niederösterreich-Wahlkampf-Tour geehrt! Karas
hielt die Laudatio für Alfred Gusenbauer, der die Ehrenbürgerschaft
von Ybbs/Donau erhielt.
Der Rote Gusi bedankte sich höflich und wünschte dem Schwarzen Othmar alles Gute für die bevorstehende EU-Wahl. Ob Karas eine Vorzugsstimme von Gusi erhält, ist nicht bekannt.
gusi | 23 Dezember, 2008 01:31
Gusi in die Niederösterreichische Arbeiterkammer als Referent? Gut, man kännte sagen "back to the roots", "schuster bleib bei deinen sohlen", oder irgendwas in der Art. Aber, ehrlich: Muss man sich da als österreichischer Staatsbürger nicht genieren? Ein Bundeskanzler der Republik Österreich muss, nachdem er abgesägt wurde, als Referent in der Niederösterreichischen Arbeiterkammer tätig sein? Geht's eigentlich noch?
Ein Vorwurf an die "Partei", die vor zwei Jahren wohl der Meinung sein musste, dass Gusi der Richtige für das Amt des Bundeskanzlers ist (sonst wäre er wohl nicht nominiert worden): Ein kleines Spielchen mit Humankapital gefällig? Mit welchem "Kanditaten" überbrücken wir die Krise? Ach, ja, wir haben einen der schon im Sandkasten Bundeskanzler werden wollte.
gusi for american president, oder zumindest als Abgeordneter in das Europäische Parlament!
gusi | 19 Dezember, 2008 18:48
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Das ist doch ein optimales Trainingsgerät für Politiker. Damit sie nicht so leicht aus dem Sattel geworfen werden ;-)
gusi | 26 November, 2008 16:07
Gusi hängt seinen Traumjob an den Nagel! Zwei Jahre Bundeskanzler sind genug.
Nach der letzten Ministerratssitzung gibt er sich versöhnlich, im Parlamanent verabschiedet er sich von den Clubvorsitzenden aller Parteien mit Handschlag. Zu seiner Zukunft habe er Vorstellungen, will sich aber bis Februar eine Auszeit nehmen: „Jetzt werd ich mich mal erholen“, so Gusenbauer. Der frühere SPÖ-Chef wird auch weiterhin politisch tätig sein, er bleibt Vize der Sozialistischen Internationalen und Vorsitzender des Kuratoriums im Renner-Institut, wo er auch künftig telefonisch und auf dem Postweg zu erreichen sein werde.
Gusenbauer verwies auf die in seiner Amtsperiode gesunkenen Arbeitslosenzahlen und verglich sich dabei mit dem neuen US-Präsidenten Barack Obama. Österreich habe verhältnismäßig mehr neue Arbeitsplätze geschaffen, als sich Obama vorgenommen habe. Besonderes Augenmerk legte Gusenbauer auch auf den Klimaschutz. Er glaube, das der nächste ökonomische Aufschwung von einer technologischen Revolution begleitet sein werde.
„Es ist gelungen sowohl zu arbeiten, als auch zu streiten“ so Gusi.
gusi | 07 Oktober, 2008 21:59
Barack Obama wird Amerika und die Welt zum Besseren verändern? – Seine Anhänger und viele Europäer sind davon überzeugt. Und bei kaum einem anderen Thema sind die Hoffnungen grösser als beim Umweltschutz und bei der Energieerzeugung. Zwar gilt Gusi bereits als ziemlich grün, wenn man herkömmliche Parteien als Massstab nimmt. Doch verglichen mit Barack Obamas Plänen wirkt das energiepolitische Programm von Gusi fast konventionell.
Energie Obama würde es längst nicht dabei belassen, die Hälfte der Wagenflotte des Weissen Hauses innerhalb eines Jahres nach seiner Wahl auf Hybridfahrzeuge umzustellen.
Er will innert der nächsten zehn Jahre 150 Mrd Dollar ausgeben, um erneuerbare Energien zu fördern, eine neue Generation von Biotreibstoffen zu entwickeln und das Stromverteilnetz zu modernisieren. Kohlekraftwerke will Obama nur bauen, wenn sie wenig CO2 ausstossen!
Obamas grüne Pläne freuen natürlich Unternehmen aus dem Bereich der alternativen Energie. Doch auch etablierte Konzerne könnten profitieren. So ist der grösste Teil des amerikanischen Stromnetzes vom Elektro- und Automationskonzern ABB oder seinen Vorgängerfirmen gebaut worden, wie ABB-Konzernsprecher Wolfram Eberhardt erklärt.
Gusi hat wenig dagegenzusetzen, weshalb Obama zur Zeit in den Umfragen führt.
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